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Begriffe

Hier erhalten Sie Erklärungen zu Fachbegriffen
aus der Versicherungswirtschaft:

 

Bedarfsanalyse

Als Bedarfsanalyse bezeichnet man die Erfassung des Versicherungsbedarfes.
Hierzu sollten alle Faktoren zu den Bereichen:

Einkommensquellen
Kosten
Bestehende Absicherungen und
Bestehende Leistungsansprüche

berücksichtigt werden.

 

Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeit bedeutet, dass der erlernte oder ausgeübte Beruf nicht mehr ausgeübt
werden kann.
Ob es sich auf den erlernten oder den zuletzt ausgeübten Beruf bezieht,
hängt von den
Bedingungen des jeweiligen Versicherers ab.

 

Erwerbsunfähigkeit

Bedeutet, dass gar kein Beruf mehr ausgeübt werden kann.
Auch kein Beruf mit niedrigsten Anforderungen.

 

Abstrakte Verweisung

Damit ist die Verweisung des Versicherers auf einen anderen Beruf als den erlernten
bzw. des zuletzt ausgeübten Berufes gemeint, der auch nicht artverwandt sondern
“abstrakt”,  also ein ganz anderer ist.

 

Lebensstellung

Als Lebensstellung wird das Gesamtbild des erlernten bzw. ausgeübten Berufes
nach Merkmalen, wie zum Beispiel:

Ansehen des Berufes
Einkommen
Tätigkeitsfeld des Berufes

bezeichnet.

In guten Versicherungsbedingungen ist die Definition der Lebensstellung
“kundenfreundlich” gestaltet. Diese lassen also nur wenige Abweichungen
zum bisherigen Beruf zu.


Nachversicherungsgarantie

Nachversicherungsgarantie bedeutet, dass bei bestimmten Ereignissen,
die in den Versicherungsbedingungen genannt sind, die vereinbarte Rente
ohne erneute Gesundheitsangaben erhöht werden kann.
Diese Ereignisse können sein:

Heirat
Geburt oder Adoption eines Kindes
Erreichung der Volljährigkeit
Abschluß der Berufsausbildung
Scheidung
Einkommenssprung
Tod einer bestimmten Person
Immobilienerwerb
Existenzgründung
Wiederherstellen des Versicherungsschutzes nach einer Beitragsfreistellung

Manche Tarife sehen auch ein Erhöhungsrecht ohne besonderes Ereignis vor.

 

Versicherungsbedingungen

In den Versicherungsbedingungen sind die Vereinbarungen über die Rechte und
Pflichten beider Vertragsparteien sehr genau und detailliert festgehalten.
Z.B. ist dort geregelt, wann der Versicherungsbeitrag (Prämie) bezahlt werden muss,
oder ab wann eine vereinbarte Leistung ihren Anspruch erhält.
Oder welche Fälle aus dem Versicherungsschutz ausgeschlossen sind.

 

 

§ 163 VVG

Ein Versicherungsunternehmen hat bei Anwendung des Paragraphen 163 VVG
(Versicherungsvertragsgesetz) die Möglichkeit, unter strengen gesetzlichen
Auflagen, bestehende Versicherungsverträge zu verändern oder zu ergänzen.

Einige Versicherer verzichten auf das Recht, den Paragraphen 163 in Anspruch
nehmen zu können.

 

Vorvertragliche Anzeigepflicht

Die vorvertragliche Anzeigepflicht verpflichtet den Versicherungsnehmer, alle Fragen,
die im Antragsformular gefragt, werden richtig und vollständig zu beantworten,
so dass das Versicherungsunternehmen die Möglichkeit hat, das Risiko, das es versichert,
auch komplett und richtig erfassen und einschätzen zu können.

 

§ 19 VVG

Der § 19 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) berechtigt das Versicherungs-
unternehmen, bei unverschuldeter Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht
des Versicherungsnehmers, den Versicherungsschutz zu kündigen oder den Beitrag
zu erhöhen.

Viele Versicherer verzichten in ihren Bedingungen auf dieses Recht.

 

Überschüsse

Die Versicherer kalkulieren aufgrund ihrer Annahmen einen Beitrag, der recht
hoch ist.
Der Beitrag, der für das Risiko aktuell benötigt wird, ist aber niedriger,
zum Teil
deutlich niedriger. Die Differenz dazwischen sind die Überschüsse.

Je nachdem, wieviele Schadensfälle eintreten und wie die Kosten der Verwaltung
sich entwickeln etc.,
können die Überschüsse steigen oder fallen.
In der Vergangenheit sind diese Überschüsse
sehr stabil gewesen,
was aber keine Garantie für die Zukunft ist!

 

Verwendung der Überschüsse

Die Überschüsse können auf verschiedene Arten verwendet werden.

  1. Man spart die Überschüsse an und läßt sie sich am Ende der Laufzeit ausbezahlen.
    Je nach Versicherer werden die Überschüsse “klassisch” oder in Fonds angelegt.
    Eine Auszahlung findet aber nur dann statt, wenn der Versicherungsfall, also die
    Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit, nicht eingetreten ist.
    Vorteil: die Auszahlung der Überschüsse erfolgt steuerfrei.
    Nachteil: wenn der Versicherungsfall eintritt, sind die Überschüsse weg.
  2. Man verrechnet die Überschüsse sofort mit den laufenden Beiträgen, sodass
    nur der geringere Beitrag bezahlt wird. Eine Auszahlung am Ende der Laufzeit
    entfällt dadurch. Man bezahlt nur den Beitrag, der für das Risiko notwendig ist
    (Risikobeitrag).

 

Verzicht auf Untersuchungen im Inland

Wohnt der Versicherungsnehmer schon vor Vertragsbeginn im Ausland oder ist er erst
nach Vertragsbeginn ins Ausland ausgewandert, stellt sich die Frage, ob der Versicherungs-
nehmer im Leistungsfall seine Berufsunfähigkeit von einem hiesigen Arzt nachweisen kann,
oder ob der Versicherer auf eine Untersuchung in Deutschland besteht. Besteht der Versicherer
auf Untersuchungen im Inland, stellt sich die zweite Frage:
Übernimmt er die Kosten der Anreise?

Menschen, für die eine Auswanderung ins Ausland während Ihres Berufslebens wahrscheinlich
ist, sollten darauf achten, dass dieser Punkt positiv für Sie geregelt ist.

 

Wiedereingliederungshilfe

ist, wenn der Versicherer nach einer Berufsunfähigkeit, also nachdem der “Berufsunfähige”
wieder Berufsfähig ist, eine zusätzliche finanzielle Unterstützung leistet.

 

Beitragsdynamik

Die Beitragsdynamik ist das Recht, das sich der Versicherte kostenfrei einräumen lassen kann,
seine Rentenleistung in regelmäßigen Abständen um einen festgelegten Prozentsatz zu erhöhen.
Dieser Prozentsatz kann zwischen 1 und 10% jährlich liegen. Damit soll die Inflation ausgeglichen
und die Rente dem steigenden Einkommen angepasst werden.

Das Recht auf eine Beitragsdynamik endet mit dem Eintritt des Versicherungsfalles. Die Rentenhöhe
die bis zu diesem Zeitpunkt erreicht wurde, wird dann ausbezahlt.

 

Leistungsdynamik

Die Leistungsdynamik kann vor Vertragsbeginn vereinbart werden und bewirkt, dass die Rente, die
zum Leistungsbeginn ausbezahlt wird, sich jährlich erhöht. Die Erhöhung kann in der Regel
zwischen 1 und 3% gewählt werden.

Diese Erhöhung ist sehr wichtig, denn damit soll die Inflation ausgeglichen werden.
Wenn Sie jahrelang die gleiche Rente bekommen, verliert Ihre Rente jedes Jahr an Kaufkraft.

 

DU-Klausel

Die Dienstunfähigkeitsklausel (DU-Klausel) ist für Beamte.

Eine gute Dienstunfähigkeitsklausel besagt, wenn der Dienstherr dem Beamten eine

Dienstunfähigkeit bescheinigt, dass das Versicherungsunternehmen diese ohne weitere Prüfungen
anerkennt und leistet.

Bei schlechten Dienstunfähigkeitsklauseln kann das Anerkenntnis z.B. zeitlich befristet sein.
Auch hier heißt es vor Vertragsschluß genau prüfen.

 

Karrenzzeit

Eine Karrenzzeit kann im Vertrag vereinbart werden. Das bedeutet, dass der Versicherer erst nach
Ablauf dieser festgelegten Zeit leistet.

Das bedeutet im Umkehrschluß, dass der Versicherte für den genannten Zeitraum auf Leistung
verzichtet. Das macht wenig Sinn und wird deshalb in der Praxis nur selten angewandt.